NABU Waiblingen

nicht-barrierefreie Darstellung * Suche

Sie befinden sich hier: Startseite > 

Hauptmenü

  • Startseite
  • Über Uns
  • Aktuelles
  • Termine
  • Themenbeiträge
  • Projekte
  • Vogel des Jahres
  • Wissenswertes
  • Kontakt
  • Mitglied werden
  • Spenden
  • Links


  • Themenbeiträge

    Unser aktueller Beitrag:

     

    Wie Vögel die Kälte überstehen

    Während Mauersegler, Schwalben oder Wespenbussarde
    die Wintermonate in wärmeren Gefilden verbringen, harren
    „Standvögel“ wie Amsel, Meise oder Spatz hier bei uns
    aus. Um die kalten Tage zu überstehen, haben sie
    unterschiedliche Strategien entwickelt.
    Isolationsschicht schützt vor Minusgraden
    Die meisten Vögel übernachten aufgeplustert und gut
    geschützt in Gebüschen oder an Baumstämmen. Durch
    das Aufplustern entsteht um den Vogelkörper eine
    isolierende Luftschicht, die vor Minusgraden sehr effektiv
    schützt. Höhlenbrüter wie Kohlmeisen nutzen auch gern
    Nischen, Spechthöhlen oder Nistkästen zum Übernachten.
    Gemeinsam gegen die Kälte

    Während Amseln oder Meisen alleine übernachten, finden
    sich zum Beispiel Rabenvögel jeweils in großen
    Schlafgemeinschaften zusammen. Die lärmenden
    Versammlungen bieten Schutz vor Feinden und Kälte
    gleichermaßen. Zugleich dienen sie dem
    Informationsaustausch über geeignete Nahrungsquellen,
    die man am nächsten Tag anfliegen kann. Übrigens
    bestehen die gegenwärtig größeren Versammlungen
    großer schwarzer Vögel überwiegend aus Saatkrähen aus
    Osteuropa zu denen sich Dohlen gesellen. Es sind also
    durchweg keine Rabenkrähen.

    Zaunkönige und Baumläufer kuscheln sich in kalten
    Winternächten im Gebüsch oder Unterholz eng
    zusammen. So wärmen sie sich gegenseitig und sparen
    Energie.
    Futtermangel macht erfinderisch
    Neben den frostigen Temperaturen werden im Winter auch
    das geringere Nahrungsangebot und die kürzeren Tage zur
    Herausforderung. Dann gilt es, sich ausreichend
    Brennstoff für die Nacht anzufuttern und möglichst schnell
    möglichst energiereiche Nahrung zu finden. Eichelhäher
    legen Vorratsdepots von Nüssen an, an deren Position sie
    sich exakt erinnern und die sie auch im Schnee
    wiederfinden können.


    Natürlich ist es durch das schwindende natürliche
    Nahrungsangebot wichtig und sinnvoll unsere
    hiergebliebenen Vögel zu füttern. Das kann auch eine
    ungesalzene, an einen Baumstamm gebundene
    Speckschwarte sein, oder ganz konventionell im
    Futterhaus dargebotenes Vogelfutter. Machen Sie mit!
    NABU-Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ vom 5.
    bis 7. Januar 2018. Alle Naturfreundinnen und
    Naturfreunde sind eingeladen, eine Stunde lang die Vögel
    am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im
    Park zu zählen. Weitere Informationen zur Aktion unter
    www.stundederwintervoegel.de


    Natürlich danken wir allen Naturfreunden für die
    freundliche Unterstützung im zu Ende gehenden Jahr und
    wünschen Ihnen allen frohe und besinnliche Weihnachten
    und ein gutes neues Jahr!



    Seitenanfang | Sitemap | News-Archiv | Impressum | Kontakt | E-Mail
    © 2018 NABU Waiblingen