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    Adoption von Verkehrsinseln – mehr Farbe und Leben

     

    Tatort: Verkehrsinsel in der Lerchenstraße (Waiblingen, Korber Höhe) zwischen Hausnummer 9 und 16 seit 2012 und im Jahr 2016 eine weitere Insel weiter hinten zwischen Nr. 19 und 26.

     

    Ein erstes Projekt, was vielleicht auch für Menschen geeignet ist, die erstmal einen kleinen Beitrag zur Aufwertung der Wohngegend und zur Erweiterung der Vielfalt leisten wollen, ist die Anlage und Pflege einer Verkehrsinsel vorm Haus oder eines kleinen Grünstreifens.

    An unsere Auffahrt grenzt eine Verkehrsinsel an, die nur ca. 3qm groß ist. Diese Insel war so vernachlässigt, dass nur noch Unkraut zu sehen war. Ich hatte eine Vielzahl von Wildblumen in meinem Garten übrig und dachte mir, die könnte man wirklich für die Natur und für Spaziergänger herrichten. Als ich bei der Stadtverwaltung anfragte, war diese Insel schon längst aus dem Pflegeplan verschwunden. Also grub ich die Insel um und jätete etliche Eimer Unkraut. Der Boden war extrem verdichtet, aber wunderbar mager/lehmig, ideal für anspruchslose Wildblumen.

    Dann pflanzte und säte ich einige Wildstauden und musste erstmal ein ganzes Jahr beobachten, welche Pflanzen diesem extremen Standort (mager, pralle Sonne von morgens bis abends, Wasser hauptsächlich durch Regen, wenig Erde) standhalten und ob man durch Abschneiden eine 2. Blüte erzeugen kann und so den Blühzeitpunkt hinausschieben kann.

    Mittlerweile erfreuen sich sowohl die Insekten als auch die Menschen an der farbenfrohen Insel, auf der ich immer noch experimentiere. Absolute Überlebenskünstler auf dieser Insel sind Natternkopf, Färberkamille, Johanniskraut, Malven, Königskerzen, Margariten, wilde Karde, Nachtkerze, Wiesenbocksbart, Glockenblumen. Wenn man etwas mehr gießt, halten sich auch Ehrenpreis, Ringelblume, Dill, Bienenfreude.

    Man kann ganz nach seinem Geschmack pflanzen, Hauptsache, es sind pollen- und nektarhaltige Wild- und Kulturpflanzen. Auswahl gibt es genug, aber eben bitte keinesfalls Baumarktware verwenden.

    Es geht so einfach, ein Stück Natur zu pflanzen. Man muss nur anfangen und sich ins Zeug legen. Wenn die Stauden mal stehen und sich selbst aussamen, ist der Pflegeaufwand sehr gering.

     

     

     

     

     

     



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